Wie war mein Weg?
Lebensmotto
Ein Traum, der erfüllt werden will, sollte täglich geträumt werden.
1996 | Aller Anfang ist schwierig
Ich, Markus Bär, 36jährig, gelernter Werkzeugmacher, gründete zusammen mit meiner Ehepartnerin Carmen Bär, die Bär-Technik GmbH.

Zuhause, in der Garage, begann ich damit, meinen Traum zu verwirklichen. Ich wollte sehr tiefe Bohrungen bohren. Doch dieses Vorhaben gestaltete sich wesentlich schwieriger, als ich es mir in meinem technisch versierten Kopf ausgedacht hatte. Nach einer unendlich langen Tüfteler- und Durst-Strecke auf dem Weg zur tiefen Bohrung schaffte ich die ersten, meiner Meinung nach nahezu perfekten, Tiefbohrungen für die ersten Kunden.
1997 | Das «Unmögliche» schaffen
Was ich aber nicht schaffte, war der Durchbruch. Die Kunden wollten nicht einfach eine tiefe Bohrung. Sie wollten zudem eine spiegelglatte Oberfläche. Und das war noch nicht alles! Eine Bohrung ohne Verlauf wurde gewünscht. Dieser Wunsch war für mich zündender Gedanke im doppelten Sinn. Einerseits wurde mir bewusst, dass vermutlich kein Mensch Bohrungen mit den geforderten Eigenschaften bohren konnte. Andererseits, dass ich der sein wollte, der es kann.
Also versuchte ich, nach dem Umzug in eine gemietete, kleine Werkstatt in Rothrist, mit geliehenem Kapital, mit bärenstarker Ausdauer und unzähligen Versuchen das «Licht am Ende der tiefen Bohrung» zu sehen. Endlich war ich soweit – ich glaubte, die «perfekte Tiefbohrung» ans Licht gebracht zu haben.

1998 | Rückschlag statt Auftrag
Ein potentieller Kunde wollte vor der Serienfreigabe die «perfekte Tiefbohrung» bei Licht besehen. Zu meinem Erstaunen und zu meiner Enttäuschung war er ganz und gar nicht zufrieden mit dem, was ich ihm liefern wollte. Ich fragte ihn, der Tiefbohrmaschinen im Einsatz hatte, ob er denn bessere Resultate mit seinen Maschinen erreichen würde als ich. Seine Antwort kam prompt: «Unsere Bohrungen sehen so aus wie Ihre, aber wir brauchen bessere, und das ist Ihr Problem, lösen Sie es.»
Ab diesem Moment wusste ich, dass meine Bohrungen an der Qualität zu erkennen sein müssen. Ich arbeitete nunmehr Tag und Nacht, um dieses Ziel zu erreichen.

1999 | Aussicht auf Aufträge
Mit der Zeit und mit eigens entwickelten Verfahren schaffte ich es, diesem Kunden tiefe Bohrungen in einer meilenweit besseren Qualität zu liefern als er in seinem Betrieb herstellen konnte: ich hatte den richtigen Dreh gefunden, den Kunden und den Auftrag gewonnen!

2000 | Schwierige Tiefbohrungen machbar gemacht
Ich lernte einen «alten Fuchs» des Tiefbohrens kennen. Bei einem schwierigen Teil fragte ich ihn, wie er dieses tiefbohren würde. Auch seine Antwort kam prompt: «Lass die Finger davon, solche Teile würde er nie annehmen, damit hat man nichts als Probleme.» Doch genau diese Teile reizten mich, ich wollte eine gangbare, zuverlässige und einfache, sprich kostengünstige, Lösung für schwierigste Tiefbohrungen finden.

2003 | Mit Auftrag um Auftrag wachsen
Wir heissen nun «Tiefbohrbär», was unseren Familienamen beinhaltet und unserer Kernkompetenz einen Namen gibt, die nach Norm ISO 9001:2000 zertifiziert ist. Mit Begeisterung, Einsatzbereitschaft und wachsendem Know-how tiefbohren jetzt 5 Mitarbeitende und ich Werkstück um Werkstück für eine schnell wachsende Anzahl anspruchsvoller Kunden in aller Welt. Der Name «Tiefbohrbär» wird zum Begriff für Tiefbohren – Tiefbohren heisst Tiefbohrbär.

2005 | Mit Erfolg gebaut und ausgebaut
Tiefbohrbär zieht ins eigene neu gebaute Betriebsgebäude am Lehenweg 15 in CH-4852 Rothrist ein. In kurzer Zeit, mit nach und nach 17 Mitarbeitenden, sind wir der bedeutendste Lohnbohrbetrieb der Schweiz, denken und arbeiten aber global. Zertifizierung nach Norm ISO 13485:2003.

2007 | Ausgezeichnete Unternehmung
Die Jury des 1. Aargauer Unternehmerpreises zeichnet Tiefbohrbär aus mit der folgenden Begründung: «Die Firma Tiefbohrbär GmbH hat innerhalb von wenigen Jahren fast 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. Sie hat über lange Jahre aufgebautes Know-how innert kürzester Frist erfolgreich am Markt umgesetzt. Als Familienunternehmen hat sie sich auf ihre Stärken fokussiert und besetzt erfolgreich eine Nische. Sie verfügt über eine breite Abstützung von Abnehmern, ist für den Maschinenbau, die Autoindustrie, den Flugzeugbau, die Raumfahrt und die Medizinaltechnik tätig. Der Marktauftritt ist vorbildlich modern und erfrischend, die Kunden- und Qualitätsorientierung erstklassig. Investitionen werden laufend getätigt, der Maschinenpark stets den neuesten Anforderungen angepasst. Man baut für die Zukunft.»

2009 | Erfolgreich in die Zukunft
Mehr als 700 namhafte Unternehmungen aus den Branchen Alternativenergien, Augenmedizin, Chemie, Chirurgie, Elektroindustrie, Fahrzeuge, Hydraulik, Implantate, Lebensmittelindustrie, Luftfahrt, Maschinenbau, Mikrotechnik, Pneumatik, Raumfahrt, Schiffmotoren, Werkzeug- und Formenbau und Zahntechnik tiefbohren ihre Werkstücke bei Tiefbohrbär.
Tiefbohrbär macht Tiefbohren zur geschützten Marke «Tiefbohrbärbohren®». Das bedeutet, unsere Kunden erwartet ein noch tieferes Bekenntnis zu Präzision, Qualität und Innovation. Zu sehen an der Ausführung jeder Tiefbohrung. Verbürgt als QQQ «Quintessenz Qualifizierter Qualität» mit dem QQQ Etikett an jedem Werkstück, das Tiefbohrbär verlässt. Tiefbohrbärbohren® dokumentiert, wir entwickeln Verfahren und Qualität weiter, um besonders zufriedene Kunden an ihre Ziele zu bringen.



Für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Tiefbohrbär sind die Erweiterung des Betriebsgebäudes und der Ausbau des Maschinenparks geplant. Dadurch schafft Tiefbohrbär weitere sichere Arbeitsstellen für hoch qualifizierte Fachleute.
