Zusammenhang zwischen Fasengrösse und Bohrtiefe

Das einzigartige Tiefbohrbärbohren® für zentrische Tiefbohrungen

Tiefbohrbär spannt Ihr Werkstück achsial auf die Spannfase. Das Werkstück wird vom Reitstock an die Bohrbüchse des gegenüberliegenden Spannkonus mit 60º (2 x 30º) Innenkonus gedrückt und damit zentriert (siehe unter «Tiefbohren > Was ist Tiefbohren? >> Tiefbohrverfahren»). Beim Tiefbohrbärbohren® rotiert das Werkstück entgegengesetzt dem rotierenden Werkzeug. Der Rundlauf auf der Anbohrseite des Werkstückes und die präzise Bohrtiefe im Werkstück sind von der Präzision der Fase abhängig.

Bei der Vorbereitung Ihres Werkstückes unbedingt beachten

  • Ein Werkstück mit einer nicht präzise rundlaufenden Fase hat eine nicht rundlaufende Tiefbohrung zur Folge;
  • Eine gleichbleibend präzise Bohrtiefe erfordert am einzelnen Werkstück und an allen Werkstücken einer Serie eine gleichbleibend präzise Fase, weil bei einer grösseren Fase das Werkstück tiefer in den Spannkonus gedrückt wird, was um das Mass X zu unterschiedlichen Bohrtiefen führt.

Ziel ist, gute Voraussetzungen für prozesssicheres, präzises Tiefbohrbärbohren® zu schaffen

Ihr Werkstück plangedreht, mit präzise angedrehter Spannfase und exakter Fasengrösse, demzufolge mit optimaler Anbohrsituation, ermöglicht

  • ein genaues Spannen auf der Fase;
  • ein druckfestes Abdichten des Spüldruckes auf der Planfläche und auf der Fase;
  • ein genaues Aufliegen auf der Bohrbüchse;
  • einen reibungslosen und problemlosen Spänerückfluss;
  • eine präzise Bohrtiefe mit minimalstem Bohrverlauf;
  • ein effizientes zentrisches Tiefbohren.

Ausserdem: Ein Werkstück mit optimaler Anbohrsituation verhindert einen Werkzeugbruch sowie ein Anpassen der Bohrbüchse (siehe Wegleitungen 5 und 6 «Tiefbohrbär passt die Bohrbüchse an ein ...»).